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Zahlen-Daten-Fakten

Trockenheit 2018 - Situation bei Weihnachtsbäumen

Erntereife Weihnachtsbäume
Durch die langanhaltende Sommertrockenheit fallen gerade an sandigen Standorten die ersten erntereifen Bäume aus. Aktuell sind diese bis zu 10 %. Die Anbauer beobachten Nadelverluste von innen. Auf trockenen Standorten ist durch das fehlende Wasser die Verfügbarkeit und der Transport von Nährstoffen beeinträchtigt. Die Nadeln können zu hell werden. Diese Bäume sind für die Marktsaison 2018 dann nicht zu verwerten.
Aktuell ist es unklar ob die Branche mit weniger Bäumen am Markt kalkulieren muss. Sommertrockenheit und höhere Transportkosten sind möglicherweise aber für eine leichte Preiserhöhung verantwortlich. Wenn es in den nächsten 4  Wochen nicht entscheidend regnet, können noch viel mehr Weihnachtsbäume vertrocknen.

Situation bei den Jungpflanzen
Durch das geringere Wurzelvolumen leiden die Jungpflanzen durch die Trockenheit am meisten. Durch die Sommertrockenheit sind rd. 50 % der im Frühjahr 2018 gepflanzten Jungpflanzen und ca. 20 % aus dem Pflanzjahr 2017 bereits eingegangen. An leichten, sandigen Standorten sprechen mache Weihnachtsbaumproduzenten auch von 100 %. Für eine Bewässerung sind die Weihnachtsbaumflächen in der Regel nicht eingerichtet.
Diese vertrockneten Standorte sind im Herbst 2018 oder im Frühjahr 2019 komplett neu zu bepflanzen. Ob dafür genügend Jungpflanzen zur Verfügung stehen ist unklar. Ein Weihnachtsbaum hat eine mittlere Standdauer von 10 Jahren. Sicher ist, dass in 7 bis 9 Jahren der Jahrgang 2018 fehlen wird. Dann müssen diese Bäume mit jüngeren oder älteren Weihnachtsbäumen ausgeglichen werden.
Oktober 2018
Harald Driehaus, info(at)driehaus-tannenbaeume(dot)de

Orientierungspreis für eine 2m hohe Nordmanntanne in 2018:

Premiumqualität: 45,- €
Standardqualität: 25,- €
III Wahl: 15,- € egal welche Größe

Weihnachten ohne Weihnachtsbaum? Hierzulande wohl für viele undenkbar, sind doch festlich geschmückte Tannen und Fichten Inbegriff weihnachtlicher Festlichkeit. So werden in diesem Jahr bundesweit rund 25 Mio. Bäume in Wohnstuben, Büros, Kirchen und auf Plätzen aufgestellt werden, womit Deutschland wieder absoluter europäischer Spitzenreiter sein wird. Sehr zur Freude der rund 2.000 deutschen Erzeuger von Weihnachtsbäumen. Sie kultivieren auf einer Fläche von rund 25.000 ha festliche Bäume aller Art und decken damit knapp 80 % des inländischen Bedarfes. Trotz der Langfristigkeit haben sich in den letzten Jahren Trends abgezeichnet. Zum einen ist die Nordmanntanne am beliebtesten: Sie ist uneingeschränkt der „Trendbaum“, rund 85 % aller Käufer greifen zu ihr. Es folgt die Blaufichte mit 10 % Marktanteil; die restlichen 5 % verteilen sich auf Fichten, Edeltannen und weitere Sorten.