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Zahlen-Daten-Fakten

Überangebot in 2017 bei den schwachen Qualitäten am Markt – lassen Sie sich keinen Schrott verkaufen!

Es sind reichlich Bäume in den schwachen Qualitäten am Markt. Es ist mit einem Überangebot an minderwertigen Bäumen zu rechnen. Zurückzuführen lässt sich das auf diverse Witterungskapriolen in der Vergangenheit in wichtigen Erzeugergebieten. Leider sind die schwachen Tannen allzu oft nicht füllig und gleichmäßig gewachsen. Mitunter wird sogar Schädlingsbefall an den geschwächten Bäumen beobachtet. Achten Sie daher genau auf die angebotenen Qualitäten. Groß-(Weihnachts-)bäume über 2,5 m bleiben auch in 2017 knapp. Das Maximalmaß der Palettenmaschinen bremst hier den Handel aus. Darüber hinaus müssen die Kunden schon spezialisierte Händler oder Erzeuger aufsuchen, um „Ihren” Großbaum zu erwerben. Aber auch die gestiegenen Lohn-, Energie- und Landkosten (Pachten) haben einen erheblichen Anteil daran. Schließlich benötigen große Bäume wesentlich mehr Platz, Pflege und „blockieren” einige Jahre länger den Acker.
Je nach Qualität und vor allem der Größe heißt dies alles eine erweiterte Bandbreite von 10 bis 22 Euro pro laufendem Meter (lfd m) für Nordmanntannen, rund 15 Euro/lfd m für Blaufichten. Bei großen Bäumen, speziell über 3 m, sollten noch ca. 1-2 Euro je zusätzlichen Meter Höhe mehr eingeplant werden.

Orientierungspreis für eine 2m hohe Nordmanntanne in 2017:

Premiumqualität: 40,- €
Standardqualität: 30,- €
II und III Wahl: 15-20,- € egal welche Größe


Weihnachten ohne Weihnachtsbaum? Hierzulande wohl für viele undenkbar, sind doch festlich geschmückte Tannen und Fichten Inbegriff weihnachtlicher Festlichkeit. So werden in diesem Jahr bundesweit rund 25 Mio. Bäume in Wohnstuben, Büros, Kirchen und auf Plätzen aufgestellt werden, womit Deutschland wieder absoluter europäischer Spitzenreiter sein wird. Sehr zur Freude der rund 2.000 deutschen Erzeuger von Weihnachtsbäumen. Sie kultivieren auf einer Fläche von rund 25.000 ha festliche Bäume aller Art und decken damit knapp 80 % des inländischen Bedarfes. Trotz der Langfristigkeit haben sich in den letzten Jahren Trends abgezeichnet. Zum einen ist die Nordmanntanne am beliebtesten: Sie ist uneingeschränkt der „Trendbaum“, rund 85 % aller Käufer greifen zu ihr. Es folgt die Blaufichte mit 10 % Marktanteil; die restlichen 5 % verteilen sich auf Fichten, Edeltannen und weitere Sorten.