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Zahlen-Daten-Fakten-Klimawandel

Trockenheit 2018 und 2019 -
Situation bei Weihnachtsbäumen

Erntereife Weihnachtsbäume
Durch die langanhaltende Sommertrockenheit fallen gerade an sandigen Standorten im zweiten Jahr in Folge erntereife Bäume aus. Die Anbauer beobachten Nadelverluste von innen. Auf trockenen Standorten ist durch das fehlende Wasser die Verfügbarkeit und der Transport von Nährstoffen beeinträchtigt. Die Nadeln können zu hell werden. Diese Bäume sind für die Marktsaison 2019 dann nicht zu verwerten.
Die Branche wird aber nicht mit weniger Bäumen am Markt kalkulieren müssen. Sommertrockenheit in tiefen Bodenschichten und höhere Transportkosten sind möglicherweise aber für eine leichte Preisanpassung verantwortlich. Bei den kleineren Bäumen unter 1,75m gebe die Preise sogar etwas nach.

Situation bei den Jungpflanzen
Durch das geringere Wurzelvolumen leiden die Jungpflanzen durch die Trockenheit am meisten. Durch die wiederholte Sommertrockenheit sind rd. 20-30 % der im Frühjahr 2019 gepflanzten Jungpflanzen und über 50 % aus dem Pflanzjahr 2018 bereits eingegangen. An leichten, sandigen Standorten sprechen mache Weihnachtsbaumproduzenten auch von 100 % aus 2018. Für eine Bewässerung sind die Weihnachtsbaumflächen in der Regel nicht eingerichtet.
Diese vertrockneten Standorte sind im Herbst 2019 oder im Frühjahr 2020 komplett neu zu bepflanzen. Ob dafür genügend Jungpflanzen zur Verfügung stehen ist unklar. Ein Weihnachtsbaum hat eine mittlere Standdauer von 10 Jahren. Sicher ist, dass in 7 bis 9 Jahren viele Bäume aus dem Jahrgang 2018/2019 fehlen werden. Dann müssen diese Bäume mit jüngeren oder älteren Weihnachtsbäumen ausgeglichen werden.


Oktober 2019
Harald Driehaus,
info(at)driehaus-tannenbaeume(dot)de

Orientierungspreis für eine 2m hohe Nordmanntanne in 2019:
Premiumqualität: 45,- €
Standardqualität: 25,- €
III Wahl: 15,- € egal welche Größe

Weihnachten ohne Weihnachtsbaum? Hierzulande wohl für viele undenkbar, sind doch festlich geschmückte Tannen und Fichten Inbegriff weihnachtlicher Festlichkeit. So werden in diesem Jahr bundesweit rund 23 bis 24 Mio. Bäume in Wohnstuben, Büros, Kirchen und auf Plätzen aufgestellt werden, womit Deutschland wieder absoluter europäischer Spitzenreiter sein wird. Sehr zur Freude der rund 2.000 deutschen Erzeuger von Weihnachtsbäumen. Sie kultivieren auf einer Fläche von rund 25.000 ha festliche Bäume aller Art und decken damit knapp 80 % des inländischen Bedarfes. Trotz der Langfristigkeit haben sich in den letzten Jahren Trends abgezeichnet. Zum einen ist die Nordmanntanne am beliebtesten: Sie ist uneingeschränkt der „Trendbaum“, rund 90 % aller Käufer greifen zu ihr. Es folgt die Blaufichte mit 5 % Marktanteil; die restlichen 5 % verteilen sich auf Fichten, Edeltannen und weitere Sorten.